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Datum: |
28.06.2004 13:33:10 / newsbyteNews |
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Neben den eigentlichen behördlichen Untersuchungen können die amerikanischen Behörden immer als Zivilkläger vor den Gerichten auftreten. Damit tragen Gesetzesbrecher immer auch das Risiko, von einem Zivilgericht zu Millionenbeträgen als Schadensersatz verurteilt zu werden. Der amerikanische Senat hat nun mit überwältigender Mehrheit eine Gesetzesvorlage gutgeheissen, die es den US-Behörden auch in Fällen der Copyright-Verletzung ermöglicht, nicht nur Ordnungs- und Strafverfahren zu eröffnen sondern auch Zivilklage zu erheben. Das jetzt verabschiedete Gesetz namens Pirate Act ist allerdings in der juristischen Fachwelt nicht unumstritten. Unter anderem sagen Kritiker etwa, dass nicht mehr die Musikindustrie File-Sharer vor Gericht zerren müsste, sondern dass dies nun auch die Staatsmacht selbst mit ihren gewaltigen Ressourcen tun könnte. (pol)
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