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27.06.2004 19:59:52 / newsbyteNews |
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Das immer noch grösste Fragezeichen beim Anspringen der Weltkonjunktur ist der Ölpreis. Und der ist bekanntlich höchst empfindlich auch gegenüber politischen Ereignissen - wir sehen es regelmässig an der Zapfsäule. Obwohl wir uns unter einem Öl-Staat eigentlich etwas anderes vorstellen, ist Norwegen mit den reichen Vorkommen unter der Nordsee ein wichtiger Lieferant des schwarzen Goldes für Europa - und überhaupt der drittgrösste Ölproduzent der Welt. Ein Streik der norwegischen Öl-Arbeiter hat nun den Weltmarkt auf stolze 38 Dollar pro Barrel ansteigen lassen. Im derzeitigen Arbeitskampf haben die Arbeitgeber der Ölindustrie bereits mit Aussperrung gedroht. Der norwegische Premierminister hat bereits bestätigt, dass er die Situation fortlaufend beobachtet. Üblicherweise hat in der Vergangenheit die Regierung des Landes mit staatlichen Mitteln in Arbeitskämpfe eingegriffen, wenn der Öl-Export des Landes gefährdet war. Der Weltmarkt wird daneben aber auch gestützt dadurch, dass der Irak zurück zur Normalität findet und intensiv daran arbeitet, das Niveau der normalen Förderung wieder zu erreichen. (pol)
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