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27.06.2004 11:42:12 / newsbyteNews |
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Vor kurzem war die deutsche PC-Herstellerin Medion noch der weisse Ritter für die kämpfende Gericom aus Österreich. Nun hat sich der Wind gekehrt, Gericom will den Einstieg der Medion nun unter allen Umständen verweigern und Gericom-Gründer Oberlehner verweigert gar Herausgabe des vereinbarten Aktienpaket, womit die Beteiligung fast geplatzt ist. Günther Oberlehner hat gegenüber österreichischen Medien betont, dass man die Geldspritze von Medion nicht mehr braucht und auch nicht mehr annehmen will. Deshalb verweigert er die Herausgabe des vereinbarten Aktienpakets von 24,9 Prozent an Gericom. Medion hingegen will die Beteiligung ausbauen und das deutsche Unternehmen betont, dass man allen vertraglichen Verpflichtungen zu 100 Prozent nachgekommen ist. vor einem Jahr tönte es ganz anders, damals ist der Notebookhersteller kurz vor der Insolvenz gestanden. Dann hat sich die Cross Holding mit 5 Prozent beteiligt und auch die Medion eine Beteiligung zugesagt. Alleine die beiden Beteiligungen haben Gericom gerettet, der Handel kaufte von da an wieder stetig ein. Der Aufsichtsrat von Gericom wirft Medion nun vor, vor Lieferanten und Abnehmern von einer Tochterfirma zu reden, womit enormer Schaden entsteht. Der Fall wird nun vor ein Gericht getragen, dort soll entschieden werden, ob Medion und Gericom die Verträge erfüllen müssen.
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