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22.06.2004 21:35:20 / newsbyteNews |
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Das New-Yorker Ministerium für Information und Telekommunikation hat die jüngsten Medienberichte über das geplante drahtlose Funknetz präzisiert. Danach handelt es sich um ein neues mobiles Kommunikationsnetz das ausschliesslich den Sicherheitseinrichtungen der Stadt zur Verfügung steht. Das neue Netz soll den veralteten schmalbandigen Polizeifunk und den nur regional begrenzt einsetzbaren Sprechfunkverkehr der Feuerwehr ersetzen. Wegen der geforderten hohen Bandbreite von zwei Megabit pro Sekunde wird für die Realisierung den Mobilfunkanbietern mit ihren 3G-Netzen bessere Chancen eingeräumt als den WLAN-Anbieter, die praktisch auf jede Straßenlampe eine Antenne montieren müssten. Was aber zu grossen Lücken bei den Straßen ohne Laternen führen würde. Die Notwendigkeit für einen neuen Polizei- und Feuerwehrfunk geht auf den 11. September 2001 zurück, als die Rettungsmaßnahmen dadurch erschwert wurden, weil Polizei und Feuerwehr mit unterschiedlichen Kommunikationssystemen arbeiten und sich nicht untereinander verständigen konnten. "Wir brauchen dringend eine wesentlich bessere Kommunikations-Infrastruktur", sagte der Chef des New-Yorker I&TK-Ministeriums Gino Menchini über seine Pläne. Fraglich ist aber, ob ihm sein Chef, Bürgermeister Bloomberg, auch das Geld dafür bewilligt, denn die Spekulationen über die Kosten überschreiten bereits die Milliardengrenze. /ntr/
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