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21.06.2004 22:18:21 / newsbyteNews |
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Videotheken sehen möglicherweise harten Zeiten entgegen. Einerseits nehmen die Video-on-Demand Angebote im Internet zu. Andererseits gibt es heute in den USA auch schon Angebote wie Netflix, wo Abonnenten gegen eine monatliche Pauschalgebühr online DVDs ins Haus bestellen können. Der Unterhaltungskonzern Viacom hatte jedenfalls während Jahren versucht, seine Videotheken-Kette Blockbuster loszuwerden. Jetzt wird Blockbuster aus dem Verband des Mutterhauses herausgelöst und als eigene Tochtergesellschaft weiter betrieben. Künftig wird Blockbuster als Gesellschaft zu 81.5 % im Besitz von Viacom sein. Auf ende Jahr bezahlt das Unternehmen insgesamt 905 Millionen Dollar Dividende, was 738 Millionen in die Kasse des Mutterhauses bringt. Die Ausgliederung wird im 3. Quartal vollendet sein. Blockbuster wird vor der Hand von J.P. Morgan, Citigroup und Credit Suisse First Boston mit einem Kredit von 1.45 Milliarden Dollar ausgestattet. Wie es auf längere Sicht mit dem Videogeschäft weitergeht, ist noch nicht ganz klar. (pol)
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