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21.06.2004 11:26:38 / newsbyteNews |
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Vor einigen Wochen ist der Schädling Sasser aufgetaucht, der auf der ganzen Welt Computer infizierte und Schäden in Millionenhöhe verursachte. Programmiert hat den Virus ein achtzehnjähriger Schüler aus Deutschland, dem nun Medienberichten zufolge rund 100 Anzeigen und Schadensersatzforderungen erwarten. Bei der Staatsanwaltschaft sind vor allem Klagen von Privatlauten und Kleinunternehmen eingegangen, die jeweils Schadensersatzzahlungen von 50 - 8'000 Euro verlangen. Erst im Mai war die Identität des jungen Mannes aufgeflogen, Bekannte und Freunde aus näherem Umfeld verrieten ihn an die Polizei. Die Staatsanwaltschaft hat momentan noch Probleme, den eigentlichen Umfang der Schäden festzustellen, da nur wenige Unternehmen bereit dazu sind, zu kooperieren. Viele Firmen wollen Mängel bei der internen Computersicherheit nicht preisgeben. Bis Anfang August aber sollen die Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sein. "Dann", so ein Sprecher, "werden wir Anklage gegen den Sasser-Verursacher erheben." (hoe)
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