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Datum: |
21.06.2004 08:35:37 / newsbyteNews |
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Die französische Regierung plant, rund eine Millionen Rechner der staatlichen Verwaltung auf Open-Source umzustellen. Man hofft, die Ausgaben für Betriebssysteme und Programme um ca. die Hälfte senken und damit den Staatshaushalt deutlich entlasten zu können. Von der Umstellung dürften die in Paris stationierten Open-Source-Hersteller MandrakeSoft und Mozilla Europe profitieren, die eigenen Angaben zufolge schon Verträge mit einigen Ministerien abschliessen konnten. Auch eine Testphase gab es schon, die französische Polizei hat auf 20'000 Computern erstmals mit "offener Software" gearbeitet. Der Minister für die öffentliche Verwaltung, Renaud Dutreil, beteuerte jedoch, dass dieser Wechsel nicht als Angriff auf den Microsoft-Konzern zu verstehen sei, der bisher die Computer der Regierung ausrüstete. Statt dessen betonte er,dass "Microsoft halt nur ein Softwarehersteller von vielen ist". Nicht nur Frankreich schwört momentan auf Open-Source, auch andere Staaten bevorzugen die "offene Software". Neben der deutschen Stadt München will auch die norwegische Stadt Bergen in der Stadtverwaltung auf Linux umstellen. (hoe)
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