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Handelsfreiheit würde Armut senken

Die Globalisierung, d.h. der weitgehend deregulierte internationale Verkehr von Waren und Dienstleistungen, hat nicht nur Gegner. In einer Studie stellt William Cline vom Center für Global Development und Institute for International Economics in W...

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20.06.2004 12:03:55 / newsbyteNews


Die Globalisierung, d.h. der weitgehend deregulierte internationale Verkehr von Waren und Dienstleistungen, hat nicht nur Gegner. In einer Studie stellt William Cline vom Center für Global Development und Institute for International Economics in Washington fest, dass die Abschaffung der internationalen Handelsschranken weltweit über die nächsten 15 Jahre wenigstens 500 Millionen Menschen aus der Armut holen würde. Entwicklungsländer würden durch eine solche Handelsfreiheit langfristig wenigstens 200 Milliarden Dollar jährlich an zusätzlichem Einkommen erhalten, so die Studie "Trade Policy and Global Poverty". Laut Cline würde über den freien Handel etwa zweimal so viel Geld aus den reichen in die armen Länder fliessen als heute mit Entwicklungshilfe - und zwar zum Vorteil auch der Bürger in den Industrieländern anstatt als Kostenlast. Alleine die Abschaffung von Landwirtschaftssubventionen in den reichen Ländern, so die Studie, würde 200 Millionen Bauern in der Dritten Welt aus der Armut holen, weil sie ihre Produkte in den Westen verkaufen könnten. (pol)



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