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16.06.2004 20:13:22 / newsbyteNews |
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Die amerikanische Kommunikations-Aufsichtsbehörde FCC hat nach mehrmonatiger Prüfung die Pläne für eine "Do-not-Email" Liste nach dem Vorbild der "Do-not-Call" Liste verworfen. Begründet wird die Entscheidung damit, dass jede Marketing-Organisation die Liste abrufen kann und dann möglicherweise noch mehr Spam an diese Adressen verschickt wird als vorher. Denn im Gegensatz zum Telefon haben Emails keine authentische Absenderkennung, sodass eine Rückverfolgung derzeit unmöglich ist. Die FCC will sich deshalb dafür einsetzen, dass eine bessere Absenderkennung erreicht wird. Als ersten Schritt sollen sich die grossen Email-Provider zusammenschliessen und ihre IP-Adressen veröffentlichen. Eine Email-Prüfung gegen diese Adressen würde Sicherheit bedeuten, aber man würde fragwürdige Spamversender aus Drittländern blockieren können weil die gelisteten Provider sich einverstanden erklären, die Detaildaten des Email-Absenders gegebenenfalls preiszugeben. Diese ad hoc Lösung funktioniert aber nur, wenn genügend grosse Provider hier mitarbeiten. Um dieses zu erreichen will die FCC im Herbst eine Konferenz unter Beteiligung der Provider und Technologie-Lieferanten veranstalten. Parallel arbeiten Microsoft, Earthlink, AOL, Yahoo, British Telecom und Comcast im Rahmen ihrer "Anti-Spam Technology Alliance" an einer Änderung des Standard-Mail-Transfer-Protokolls (SMTP). Auch hier ist das Ziel jeder Email eine verifizierbare Absender-Adresse beizufügen. /ntr/
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