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09.06.2004 21:50:03 / newsbyteNews |
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Einerseits ist es ein Medienereignis. Andererseits sieht das, was wir im Zeitalter der medialen Reizüberflutung sehen, doch nur wie eine mässig spektakuläre Animation aus. Unser unwirtlicher Nachbarplanet, die Venus, ist am gestrigen Dienstag zwischen Erde und Sonne durch gezogen, so dass wir einen kleinen schwarzen Punkt über die Scheibe unseres Hauptgestirns wandern sahen. Das relativ seltene Ereignis ist auch noch einmal im Internet zu beobachten. Historisch von Bedeutung war der Venus-Durchgang, weil man damit im 18. Jahrhundert den Abstand zwischen Sonne und Erde - und damit sämtliche Abstände im Sonnensystem - bestimmen konnte, indem man den Durchlauf von verschiedenen Punkten der Erdoberfläche aus beobachtete. Daraus liess sich ein Winkel errechnen... und nachdem man den Abstand der beiden Beobachter auf der Erde kannte, liessen sich daraus die kosmischen Abstände errechnen. Eigentlich ganz simpel und unromantisch. (pol)
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