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09.06.2004 06:40:52 / newsbyteNews |
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Ein 23-Jähriger Mann aus Berlin hat heute vor dem Amtsgericht in Cottbus eine Strafe von 8'500 Euro für getätigte Raubkopien kassiert. Der Musikfan hat nicht nur massenhaft Titel aus dem Internet geholt, er hat auch tausende von Musiktiteln wieder im Netz angeboten. Laut Anzeige der deutschen Phonoverbände hat der Auszubildende über die Tauschbörse KaZaa gearbeitet und bei Hausdurchsuchungen wurden satte 6'000 illegale Dateien beschlagnahmt. Die offizielle Strafe des Gerichtes liegt bei 400 Euro, der vereinbarte Schadenersatz liegt bei 8'000 Euro, zudem muss der Lehrling die Gerichtskosten tragen. Der erste solche Fall ist nur einer von mehreren, die derzeit vor Gericht sind. Geklagt wurde gegen einige Dutzend Täter, bei denen man tausende Titel herunterladen konnte.
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