|
Details:
Datum: |
05.06.2004 09:29:26 / newsbyteNews |
|
Der britische Mobilfunkbetreiber Vodafone hat die deutschen Steuerbehörden nun brüskiert und auf die Palme gebracht. Der Konzern will laut einem Bericht im Berliner Tagesspiegel einen Teil der Steuerabschreibungen geltend machen, die ein Unternehmen in Deutschland bei einem Wertverfall unter Umständen einfordern kann. Vodafone hat laut Artikel bei den Steuerbehörden in Düsseldorf 50 Milliarden Euro als Teilwert-Abschreibung geltend gemacht. Falls diese Summe als Abschreibung von den Behörden anerkannt wird, muss das Unternehmen für lange Zeit keine Steuern mehr bezahlen. Verschiedene Politiker im Lande verurteilen den Vorgang, am lautesten die SPD-nahen Kreise. Verurteilt wird das Ganze, weil die Uebernahmeschlacht von Vodafone sehr viel Geld gekostet hat. 200 Milliarden Euro zahlte Vodafone zuletzt, davon viele umstrittene Millionen als Prämien an das damalige Management. Für Deutschland war die Uebernahme schon immer umstritten, es wurden schliesslich auch Arbeitsplätze abgebaut und steuerliche Optimierungen vorgenommen. Diese gehen nun weiter, wenn 50 Milliarden Buchverlust gegen die Gewinne seit damals aufgerechnet werden.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|