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Datum: |
02.06.2004 14:40:56 / newsbyteNews |
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Im Kampf gegen die immer stärker werdenden Online-Casinos aus dem Ausland hat das US-Justizministerium eine neue Kampagne ausgeheckt, mit der die Casinos nachhaltig geschädigt werden sollen. Das Justizministerium beschlagnahmte bei der Discovery Communications 3,2 Millionen Dollar, die Online-Casinos für Werbung in den USA eingezahlt hatten. Mit der Beschlagnahmung ist die Werbung blockiert, damit hofft man die illegalen Spielcasinos aus den USA vertreiben zu können. Weil es zur Beschlagnahmung keinen Gerichtsentscheid gibt, ist es noch unsicher, ob die Gelder nicht wieder frei gegeben werden müssen. Die Welthandelsorganisation WTO wurde von den Online-Casinos schon mehrfach um Unterstützung gebeten, die US-Regierung fühlt sich aber nicht an die Entscheide der WTO gebunden. Die US-Justiz unter John Ashcroft hat sich in Sachen Online-Casinos immer wieder aus dem Fenster gelehnt, einmal wurden gar die Medien angeschrieben, damit diese keine Werbung mehr schalten lassen und die Casinos auf die schwarze Liste kommen sollten. Seit einiger Zeit werden auch Deals verfolgt, worauf Portale wie Yahoo und Google die Zusammenarbeit mit den Casinos stoppten. Weil das Geld bei Discovery von der Firma ParadisePoker.com eingeklagt wurde, steht die Werbeagentur nun vor der Entscheidung, ob man die US-Justiz verklagt oder nicht, das Geld selbst zurückzahlen kann die Agentur nämlich nicht.
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