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31.05.2004 11:25:20 / newsbyteNews |
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"Wir haben einen Testmarkt ausgewählt und wollen alsbald auf breiter Front mit Haushaltsgeräten in den USA starten", sagte George Nolen, Siemens’ neuer Chef in USA. Da dürfte das Herz vieler US-Frauen höher schlagen, denn die Leistungsfähigkeit von amerikanischen Waschmaschinen, Kühlschränken und Staubsaugern liegt weiter unter dem Weltmarktniveau. Eine der Ursachen dafür ist, dass in den USA der grösste Teil der Haushaltsgeräte zur Wohnung gehört und somit von den Eigentümern angeschafft wird. Diese kaufen die Geräte in grossen Mengen und achten nur auf den Preis und nicht auf die Leistung, da sie die Geräte ja selbst nicht benutzen. Somit ist der Markt dafür fest in der Hand von wenigen Anbietern, die ausschliesslich für die USA produzieren. "Wir wollen ein Package-Angebot für die grossen Immobiliengesellschaften schnüren und damit diesen Markt für uns erobern", führte Nolen jetzt weiter aus. Bislang ist Siemens in den USA vorwiegend mit Kraftwerkstechnik, Sicherheits-Einrichtungen und Transport-Technologie vertreten. Siemens USA steuerte im letzten Geschäftsjahr 20 Prozent zum Konzernumsatz bei und beschäftigt in den USA gegenwärtig 65'000 Mitarbeiter. /ntr/
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