|
Details:
Datum: |
30.05.2004 08:57:43 / newsbyteNews |
|
Ein Gruppe arabischer Geschäftsleute will sich unter der Führung von Khalid Fattal dafür einsetzen, dass auch Arabisch bei der Vergabe von Domainnamen zugelassen wird. Fattal ist Vorsitzender der "Multilingual Internet Names Consortium" (MINC) und bezieht sich bei seiner Forderung auf die neue Regelung für die deutschsprachigen Länder. Denen hatte nämlich die Internet-Oberregulierungsbehörde ICANN kürzlich die Nutzung von Umlauten in Top-Level-Domains genehmigt. "Wenn man mit dem Internet auch den Mittleren Osten erreichen will, muss man sich von Englisch als beherrschende Sprache verabschieden", sagte Fattal gegenüber dem arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera. Paul Verhoef, Vice-President bei der ICANN, stimmt der Ansicht von Fattal grundsätzlich zu: "Er hat völlig Recht, warum soll jemand, der nur Arabisch spricht, am Internet interessiert sein?", war sein Kommentar auf das TV-Interview. /ntr/
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Website
|