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19.05.2004 09:39:53 / newsbyteNews |
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Der mit viel Geld, reichlich Vorschusslorbeeren und massiver Industrieunterstützung gestartete amerikanische WLAN-Betreiber Cometa Networks stellt seinen Betrieb ein. Betroffen sind davon die eigenen Hotspots im Großraum Seattle sowie die WLANs bei Barnes & Noble, Tully’s Coffeshop und verschiedene McDonalds. Cometa war im Herbst 2002 von AT&T, Intel und IBM sowie den Venture Financiers Apax und 3i gegründet worden. Ziel war der Aufbau eines landesweiten WLAN-Backbones an dem sich örtliche Provider anschliessen können. Damit sollte bis 2003 ein flächendeckendes WLAN in den USA entstehen. Doch schon Anfang letzten Jahres kamen die Pläne ins Stocken weil vor allem die erhofften Firmenkunden ausblieben. Bei der privaten WLAN-Nutzung setze ein Trend zum kostenlosen Angebot innerhalb von Hotels und Coffeshops ein, sodass auch hier kein Bedarf für Roaming-Dienste und einem einheitlichen Backbone entstand. Als jetzt "erhebliche neue Finanzmittel" erforderlich wurden, zogen die Investoren die Notbremse. /ntr/
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