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17.05.2004 15:11:10 / newsbyteNews |
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Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat erneut auf Vorwürfe der Gewerkschaft IG Metall reagiert und deren Berichte von bevorstehenden Stellenstreichungen bei Siemens als Fantasterei bezeichnet. "Die Zahlen sind schlicht aus der Luft gegriffen", sagte der Siemens-Vorstandschef Heinrich von Pierer in einem vorab veröffentlichten Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Siemens will laut von Pierer in Deutschland so viele Jobs wie möglich erhalten. Ralf Heckmann vom Betriebsrat hatte zuvor bestätigt, dass bei Siemens zehntausende von Stellen gefährdet sind. Siemens verhandelt derzeit über eine 40-Stunden-Woche und Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld für 2500 Angestellte, weil deren Jobs von Billiglohnländern bedroht sind. Falls man keine Einigung erzielt, will man bis zu 5000 Jobs in Billiglohnländer verlagern.
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