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Datum: |
12.05.2004 10:19:13 / newsbyteNews |
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Der europäische IT-Security-Dienstleister Integralis warnt vor neu identifizierten Sicherheitslücken in 13 untersuchten Handytypen. Dabei handelt es sich um die zum Teil neuesten Handymodelle der Hersteller Nokia, Panasonic, Siemens und Sony Ericsson. Bereits im März hatte Integralis eine gravierende Schwachstelle bei vier gängigen Handymodellen von Nokia und Sony Ericsson entdeckt, die mit der Bluetooth-Schnittstelle in diesen Mobiltelefonen zusammenhängt. Nun hat Integralis in Zusammenarbeit mit Xonio, dem führenden Internet-Portal für Mobile Computing, 23 weitere Handytypen mit Bluetooth-Funktionalität von Motorola, Nokia, Panasonic, Siemens, Sony Ericsson und T-Mobile getestet. 13 Modelle davon wiesen verschiedene Sicherheitslücken an der Bluetooth-Schnittstelle auf. Diese Handys können von Hackern manipuliert und deren Besitzer schlimmstenfalls finanziell geschädigt werden. Integralis hat bereits sämtliche Hersteller über die neu gefundenen Schwachstellen informiert.
Die Schwachstellen der getesteten Mobilfunkgeräte liegen allesamt in der Bluetooth-Schnittstelle in den Geräten. Sämtliche Angriffe via Bluetooth sind je nach Gerät in einem Umkreis zwischen 10 und maximal 100 Metern durchführbar. Hacker benötigen für ihre Angriffe lediglich einen Laptop oder einen Linux-betriebenen PDA. Alle Angriffsarten erfordern keinen physischen Kontakt zwischen Angreifer und Handy. Integralis und Xonio hatten die Handys auf drei verschiedene Angriffsmöglichkeiten getestet: Snarf-Attacken, Chaos-Attacken und Denial of Service-Attacken (DoS).
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