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Datum: |
11.05.2004 21:28:52 / newsbyteNews |
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Am letzten Freitag wurde in Niedersachsen ein 18-jähriger Schüler festgenommen, der als Programmierer des Wurmes Sasser gilt. Nach der Festnahme des Urhebers rechnete man eigentlich mit einem Stopp der Sasser-Wellen, nun aber sind am Wochenende zwei Würmer aufgetreten, die klar auf Sasser basieren und nur leicht erweitert wurden. Die neuen Versionen Sasser.E und Sasser.F wurden wohl von anderen Programmierern entwickelt. Laut Mikko Hypponen, Experte für solche Schädlinge, stecke sogar ein ganzes Netzwerk von Programmierern hinter den zwei neuen Versionen von Sasser, die auch noch im Ausland wohnhaft sind. Die russischen Kommentare im Quellcode deuten also auf die Staaten im Osten. Das niedersächsische Landeskriminalamt und Microsoft wollen von dieser Komplizentheorie nichts wissen und sehen den deutschen Schüler trotzdem als Urheber. Laut Microsoft sei es auch möglich, dass der junge Mann den Wurm kurz vor seiner Festnahme freigesetzt hatte. Die Experten der grossen Antiviren-Software-Hersteller halten dies aber für unwahrscheinlich, da Sasser.F und Sasser.E erst einige Stunden nach der Festnahme des Schülers auftraten. Normalerweise verbreiten sich solche Schädlinge schon innerhalb weniger Minuten, deshalb sei es sehr unwahrscheinlich, dass der Schüler erneut dahinter stecke. Wer also jetzt wirklich hinter den zwei neuen Wurm-Varianten steckt, ist noch unklar. (hoe)
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