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Datum: |
07.05.2004 20:06:30 / newsbyteNews |
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Offenbar hat sich der Amerikaner Michael Foale, der sich bis zu seiner Rückkehr letzten Freitag 374 Tage in der Internationalen Raumstation aufgehalten hatte, während seiner Zeit dort oben tödlich gelangweilt. Möglicherweise trifft dies bei den vielen motivierten Leuten auf den langen Wartelisten der Raumfahrtagenturen auf Unverständnis. Aber Foale sagte dazu in einer Pressekonferenz in Moskau, dass er eher gegen so lange Missionen sei. Wenn jemand ein ganzes Jahr lang oben bleibt, dann müsste dies durch ein anspruchsvolles Aufgabenprogramm (Experimente, Ausflüge im Raumanzug u.Ä.) gerechtfertigt sein. Die Russen versuchen derzeit, die NASA davon zu überzeugen, dass man die Norm für Aufenthalte in der ISS von derzeit 6-12 Monaten erhöhen sollte. Dadurch würden in den Sojus-Raumkapseln mehr Plätze für zahlende Weltall-Snobs frei. (pol)
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