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06.05.2004 20:07:10 / newsbyteNews |
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Die US-Firma Miramax, welche zum Disney-Konzern gehört, will verhindern, dass die neueste Dokumentation von Michael Moore, ein weltberühmter Schriftsteller und Regisseur, in die amerikanischen Kinos kommt. Der Film richtet sich wie viele anderen Dokumentationen von Moore gegen die US-Regierung und kritisiert das Verhalten von George W. Bush nach dem 11. September. Laut der New York Times hatte das amerikanische Filmunternehmen schon im letzen Jahr das Erscheinen von "Fahrenheit 911" untersagt, was laut dem Vertrag auch legal ist, "da sich Michael Moores Film gegen die eigenen Firmeninteressen wendet".
Experten vermuten, dass der Disney-Konzern seine guten Kontakte zu konservativen Politikern nicht gefährden will und deshalb sein im Vertrag festgelegtes Vetorecht gegen die Dokumentation einlegt. Europa aber ist nicht betroffen, denn schon in diesem Monat wird die Dokumentation auf einem Fimfestival in Cannes zu sehen sein. (hoe)
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