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Datum: |
05.05.2004 16:08:00 / newsbyteNews |
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Das US-Marketing-Unternehmen OptInRealBig.com hat eine Klage gegen die SpamCop-Betreiberin Ironports eingereicht, weil diese es angeblich unmöglich macht, Werbemails zu versenden. OptIn hält sich nach eigenen Angaben an die Auflagen nach dem CAN-Spam-Act, in dem klar vorgeschrieben ist, dass man Werbemails kennzeichnen muss und nur an EmpfängerInnen senden darf, die dem Erhalt zustimmten. OptIn versende keinen Spam, behauptet das Unternehmen, und die Ironports verhindert den Versand von Millionen Mails ohne rechtliche Grundlage. Nun fordert OptIn eine Million Dollar Schadenersatz, weil Ironports das Geschäft behindere. Vor Gericht muss Ironports nachweisen, dass man OptIn nur deshalb behindert, weil diese die gesetzlichen Auflagen nicht erfüllt. Dann ist das Unternehmen aus dem Schneider, eventuell muss man aber zahlen, weil die Gegenseite vom Richter Gehör erhält. Klar scheint aber schon heute, dass die OptIn einer der grössten US-Spam-Versender ist, der die Legalen und via OptIn ausgelösten Mails nur am Rande betreut.
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