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Datum: |
28.04.2004 21:14:45 / newsbyteNews |
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Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell wird in den nächsten drei Jahren bis zu 2800 Stellen im Informatikbereich streichen und wird die anfallenden Aufgaben in Billiglohn-Länder verlagern. Durch die Verlagerung von Stellen nach Indien und Malaysia will der Ölkonzern bis zu 850 Millionen Dollar sparen. Laut Shell besteht zwischen der Managementkrise im Unternehmen und der aktuellen Verlagerungsaktion kein Zusammenhang, der Abbau im Informatikbereich sei schon länger geplant. Im Management des Unternehmens ist seit einigen Wochen vieles in Unordnung geraten, Anfang März mussten Konzernchef Sir Philip Watts und Produktionsleiter Walter van de Vijver ihre Ämter abgeben. Jahrelang hatte Shell zuviel Reserven genannt und so überhöhte Werte ausgewiesen.
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