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Datum: |
26.04.2004 10:38:39 / newsbyteNews |
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Im Kartellverfahren vor der EU-Kommission wurde am Freitag die 300-seitige Entscheidungsbegründung zum Urteil und dem ganzen Verfahren veröffentlicht. Im Papier heisst es unter anderem, dass die Strafe um 50 Prozent erhöht wurde, weil Microsoft in den fünf Jahren des Verfahrens keine Änderung im Verhalten vorgenommen hat. Nun wurde der Softwarekonzern aus Redmond zur Strafe von 497'196'304 Euro verurteilt, eine Rekordsumme sondergleichen. Microsoft hat bereits früher behauptet, die Regulierung durch die Kommission schade dem Markt und die Argumente zur Verurteilung reichen nicht. Zudem wehrt man sich gegen die ebenfalls verlangte Offenlegung von Schnittstellen, die innert 120 Tagen umgesetzt werden muss. Zudem muss Microsoft innert 90 Tagen die Möglichkeit schaffen, Windows Media aus dem Betriebssystem draussen zu halten.
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