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23.04.2004 22:19:50 / newsbyteNews |
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Die Firma HP ist diese Woche erneut in der Kritik wegen ihren verwanzten Newslettern, obwohl das Unternehmen anfänglich noch behauptet hat, man habe den an Journalisten gerichteten monatlichen Newsletter gar nicht verwanzt. Kurt Haupt hat in zwei Artikeln im Cash und im K-Tipp aufgedeckt, wie Firmen ihre Kundeninformationen und Newsletter verwanzen, darunter befanden sich neben HP auch Bank Coop, Migrosbank, Opel und viele andere Unternehmen. Bei HP ist die Verwanzung immer noch wichtiger als die Abkehr davon, in einer langen Stellungnahme versucht man sich zu erklären und die Verwanzung als harmlos zu bezeichnen. Dabei hat es HP immer noch nicht verstanden, dass es sich bei Journalisten nicht um Kunden handelt. Weltweit sind Journalisten tabu, kein anderes Unternehmen in der Schweiz wagt es bislang, Informationen an Journalisten zu verwanzen! Ganz klar ist, ein Briefgeheimnis gibt es bei HP keines. Eine von der newsBYTE-Redaktion übermittelte Verärgerung über die Verwanzung ist anonymisiert weiterverbreitet worden, als Anonymisierung wurde der folgende Passus verwendet: "ein weiterer Journalist – seinerseits Betreiber eines auf IT und Telekommunikation spezialisierten Online-News-Dienstes – verärgert gezeigt hat." Da es in der Schweiz nur einen solchen Betreiber gibt, ist der O-Ton nicht anonymisiert! Muss auch nicht, denn ärgerlicherweise hat HP trotz Aufforderung zur sofortigen Löschung der Adresse noch einen Newsletter an newsBYTE gesandt. 20 Tage später... und in wenigen Tagen wird man sehen, ob HP nun endlich zur Löschung schritt oder nicht. // Wie immer gilt: was der Guru schreibt, deckt sich nicht immer mit der Meinung der Redaktion, im Falle von HP aber schon.
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