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Datum: |
22.04.2004 21:50:16 / newsbyteNews |
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Bekanntlich gibt es technische Hürden, die im Laufe der Zeit überwunden werden. Und es gibt naturgesetzliche Hürden (wie z.B. die Lichtgeschwindigkeit). Wie im US-Journal Nature nun zu lesen steht, haben Computerwissenschaftler eine naturgesetzliche Grenze bei der Geschwindigkeit der Beschriftung von Datenträgern ermittelt. Grundsätzlich erfolgt die Speicherung so, dass ein Bereich der Oberfläche des Datenträgers in eine oder die andere Richtung magnetisiert wird (was dann 0 oder 1 entspricht). Dazu wird ein elektromagnetisches Signal an den Datenträger gesandt. Je mehr dieses Signal beschleunigt wird, desto schneller folgt die Beschriftung (und auch die Lesung) der Daten. Wird nun aber dieses Signal zu stark beschleunigt, dann erfolgt die Magnetisierung nicht mehr kontrolliert sondern nach dem Zufallsprinzip. Und damit wird dann eine Beschriftung unmöglich. Dies wurde in einem Teilchenbeschleuniger der Stanford University bestätigt, bei dem versucht wurde, einen Datenträger mit Signalen in der Länge von 2.3 Picosekunden zu beschriften. Das Ergebnis war ein komplett chaotisch beschrifteter Datenträger. Eine Picosekunde ist das Millionstel einer Millionstel-Sekunde. In der Mitteilung der Wissenschaftler heisst es dazu weiter, dass die Geschwindigkeit der magnetischen Erfassung aber immer noch 1,000 mal schneller werden kann als in den besten heute verfügbaren Geräten. (pol)
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