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In Deutschland streitet man um hohe Druckerabgabe

Mit einer Forderung von 76 Euro pro Drucker hat die deutsche Verwertungsgesellschaft Wort pro sich die gesamte IT-Industrie zum Feind gemacht. Die Drucker-Anbieter sprechen dem Preis jede Rechtfertigung ab, ebenso das Patent- und Markentamt, das a...

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21.04.2004 11:03:00 / newsbyteNews


Mit einer Forderung von 76 Euro pro Drucker hat die deutsche Verwertungsgesellschaft Wort pro sich die gesamte IT-Industrie zum Feind gemacht. Die Drucker-Anbieter sprechen dem Preis jede Rechtfertigung ab, ebenso das Patent- und Markentamt, das als Vermittler in den Striet um die Verwertungsgebühren eingeschaltet wurde. Die Druckerhersteller bieten bislang eine Gebühr von 8 bis 70 Euro, mit diesen Gebühren müssen alle Kopierrechte abgegolten sein. Eigentlich ist die Forderung der Verwertungsgesellschaft unsinnig, weil nicht mit jedem Drucker geschützte Werke gescannt und gedruckt werden. Bei Kopierern ist die Verwertungsgebühr klar, da macht das Sinn. Beim Drucker hingegen ist es bislang nicht gelungen, einen Konsens zu finden, unter anderem auch, weil die Billigdrucker zum Preis von 30.- bis 199.- Euro durch jede Gebühr massiv teurer werden. Weil man die Diskussion nur in Deutschland führt, wollen die Hersteller nun auch Druck machen. Unter Umständen könnte es gar passieren, dass in Deutschland von einigen Unternehmen keine Drucker mehr angeboten werden. Eine Ausweichmöglichkeit ergäbe sich im Ausland, dann würden die Hersteller ihre Drucker über Belgien verkaufen.



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