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19.04.2004 14:59:00 / newsbyteNews |
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Wie bereits im Vorfeld bekannt war, können ängstliche Firmen nun eine Versicherung abschliessen dagegen, dass sie verklagt werden. Der amerikanische Startup Open Source Risk Management OSRM versichert Unternehmen konkret gegen das Risiko, urheberrechtlich für die Nutzung von Linux auf dem Wege der Klage in
Anspruch genommen zu werden, namentlich durch die SCO Group. OSMR schätzt dabei das Risiko für einen Versicherer als gering ein. Nach sechs Monaten Vergleichsstudie zwischen Linux und verschiedenen Unix-Versionen, so OSRM-Geschäftsführe John St. Clair, ist man der festen Überzeugung, dass es im Linux-Kernel keine Copyright-Verletzung gibt. Und so glaubt St. Clair auch nicht, dass SCO eine ernsthafte Gefahr darstellt. Somit ist man gerne bereit, denjenigen, die doch ein Risiko beim Einsatz von Linux befürchten, eine Versicherung anzubieten. Gegen eine Versicherungsprämie (100,000 Dollar jährlich für Firmen, 250 Dollar für einzelne Programmierer) werden die Anwaltskosten übernommen. Wird ein einzelner Linux-Entwickler etwa verklagt, dann kann er anwaltliche Beratung und Vertretung bis zu 25,000 Dollar in Anspruch nehmen. Später will OSRM auch noch Patentklagen versichern. (pol)
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