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Datum: |
16.04.2004 20:47:05 / newsbyteNews |
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Eine makaberer Werbebrief bescherte dem Sony-Konzern nun eine Abmahnung durch die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs. Sony schickte an rund 15'000 registrierte Spieler ab 16 eine Werbesendung, die aus einem Fetzen Stoff besteht. Die Sendung ist mit dem gängigen Army-Muster verziert worden und sieht wie in Blut getränkt aus - und zu allem Überfluss ist die Werbesendung noch mit der Aufschrift "Wir stecken in der Scheisse - holt uns hier raus!" bedruckt.
"Durch die Sendung könne bei den Empfängern der Eindruck entstehen, dass ihre Verwandten im Irak in der Klemme stecken und einen Hilferuf senden", so die Wettbewerbshüter. Tatsache ist, dass die Bürger durchaus verschreckt werden könnten, obwohl die Aktion nur für ein neues Computerspiel mit dem Schauplatz Irak werben soll. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat nach eigenen Angaben zahlreiche Beschwerden erhalten und daraufhin gehandelt: Wegen "Verschleierung der Werbeherkunft" und "Spielens mit den Gefühlen der besorgten Leute, dessen Bekannte im Irak stationiert sind", droht Sony nun gewaltigen Ärger, wenn derartige Sendungen nicht mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Sony redete den Vorfall ein bisschen schön, bedauerte aber den durch die Aktion entstandenen Ärger. Sony-Sprecher Alt sicherte zu, dass man sich persönlich mit den Beschwerdeführern in Verbindung setzen wird. (hoe)
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