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13.04.2004 12:59:56 / newsbyteNews |
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Der Chipindustrie-Zulieferer Epcos aus Deutschland plant die Verlagerung von Stellen in Niedriglohnländer, weil der Standort Deutschland eindeutig enorme Nachteile mit sich bringt. Epcos ist der weltweit zweitgrösste Hersteller von passiven Bauelementen, als solcher will Epcos auch in die Nähe der Kunden. Ein immer wichtiger werdender Punkt bei der Verlagerung von Arbeitsplätzen ist aber auch das Management, seit Anfang 2004 wird die Sparte Unterhaltungselektronik deshalb aus Singapur gesteuert, wo auch das Management nun domiziliert ist. Epcos hat klare Ziele, alle möglichen Kapazitäten zu verlagern, sonst sieht man wenig Chancen auf dauerhaftes Wachstum. In China hat das Unternehmen heute 3200 Angestellte und ist weiterhin auf Wachstum eingestellt, in Deutschland wird man von 3700 Angestellten per Ende 2000 in 24 Monaten nur mehr die Hälfte wirklich beschäftigen können. Eine dabei sehr wichtige Tatsache ist der Lohnunterschied, in China kostet eine Stelle nur 5 Prozent der Kosten einer deutschen Stelle. So dramatisch wie es tönt ist es aber nicht, schon heute arbeiten 70 Prozent der 13'300 Angestellten von Epcos im Ausland und dort meist in Billiglohnländern, in zwei bis drei Jahren wird der Auslandsanteil 80 Prozent betragen.
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