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Datum: |
05.04.2004 14:36:58 / newsbyteNews |
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Die Ankündigung von Google, es Konkurrenten wie Yahoo und MSN gleichzutun und kostenlose Web-Mail anzubieten, hat unverzüglich Kritiker und Skeptiker auf den Plan gerufen. Datenschützer stehen dem Projekt der Suchmaschine, unter dem Namen "Gmail" ein Web-Mail-Angebot mit 1 GB Speicher anzubieten, sehr zweifelnd gegenüber. Gmail würde nicht nur die umfangreiche Speicherkapazität sondern daneben auch noch die Suchtechnik von Google anbieten, um diese Masse von Mails zu durchforsten. Amerikanische Datenschützer weisen hier auf das Problem hin, dass so der gesamte Mailverkehr eines Menschen online zur Verfügung stünde und etwa durch Strafverfolgungsbehörden mit Hilfe des starken Suchinstruments gezielt nach bestimmten unliebsamen "K.O.-Wörtern" durchsucht werden könnte. Andere Kritiker werfen die Frage auf, ob dieser gewaltige Bestand an E-Mails per Suchinstrument nicht auch auf bestimmte persönliche Vorlieben hin durchsucht und dann für gezielt angepasste Online-Werbung missbraucht werden könnte. Google weist solche Erwägungen als haltlos zurück. (pol)
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