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29.03.2004 14:15:29 / newsbyteNews |
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Am 26. März 1999 brach für die Online-Welt ein neues Zeitalter an. Mit "Melissa" frass sich damals einer der ersten ganz grossen, weit verbreiteten Wurm-Viren durch das Internet und infizierte Millionen von Rechnern. Ahnungslose Nutzer klickten Mail-Attachments an, die Pornografie vom feinsten versprachen, und verbreiteten so neue Mails mit Viren. Und das eine oder andere Netz brach unter der Flut der Nachrichten zusammen. Das Beispiel machte bekanntlich Schule. Aber in Masche und Machart hat sich in diesen fünf Jahren rund um die Wurm-Viren nicht allzu viel verändert. Melissa, so heisst es in US-Medien anlässlich des Jahrestags, sicherte die Existenz der Anti-Viren-Firmen auf viele Jahre hinaus. Melissa liess zum ersten Mal das FBI aktiv werden. Und der Melissas Urheber David Smith wurde innerhalb weniger Tage geschnappt, legte vor Gericht ein Geständnis ab und wurde im Mai 2002 zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt. Andere Viren-Programmierer - wie Onel de Guzman als Autor des Love Bug - gingen früher aber auch straffrei aus, weil ihre Heimatländer noch keine Gesetze dagegen hatten. (pol)
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