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Ex-Infineon-Boss Schumacher muss schweigen und bangen

Wie das Wall Street Journal heute berichtet, ist der Abgang des Infineon-Chefs Ulrich Schumacher letzte Woche mit vielen Misstönen über die Bühne gegangen. Laut WSJ musste Schumacher eine Stillschweigeerklärung zum Rücktritt unterzeichnen, er beka...

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29.03.2004 13:24:51 / newsbyteNews


Wie das Wall Street Journal heute berichtet, ist der Abgang des Infineon-Chefs Ulrich Schumacher letzte Woche mit vielen Misstönen über die Bühne gegangen. Laut WSJ musste Schumacher eine Stillschweigeerklärung zum Rücktritt unterzeichnen, er bekamm einen Maulkorb verpasst. Wie die deutschen Sonntagszeitungen gestern berichteten, prüft der Konzern bzw. der Aufsichtsrat Haftungsklagen gegen Schumacher, weil dieser für Imagepflege und Status viel Geld ausgegeben hat. Es ist die Rede von einer milden Form der Korruption, was nichts anders heisst, als das Seilschaften um den Chef profitierten, andere verloren. Hinter dem Abgang steckt mehr als es den Anschein hat, diktatorischer Führungsstil und auch der Wunsch von Siemens-Konzern-Chef Heinrich von Pierer nach einem tragbaren Manager an der Spitze des Halbleiterherstellers sollen eine Rolle gespielt haben.



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