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Datum: |
23.03.2004 09:15:34 / newsbyteNews |
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Die Gewerkschaften in Deutschland haben Siemens erneut an den Pranger gestellt, weil das Unternehmen erneut plant, 10'000 Stellen zu verlagern. Angeblich wurde die Gewerkschaft zu Gesprächen von Management und Arbeitnehmervertretern im Wirtschaftsausschuss eingeladen, am 31. März rede man über Zukunft und Dasein von Siemens und Angestellten. Dabei geht es anscheinend nun nicht nur um die ersten beiden Unternehmens-Standorte Bocholt und Kamp-Lintfort, wo die Mobilfunksparte (ICM) umgebaut werden soll. Laut Gewerkschaftsangaben gegenüber Reuters gibt es bei Siemens neuerdings Pläne, in allen Produktionsbereichen Stellen zu verlagern. In der Prüfung seien alternative Standorte in Osteuropa und Asien. Siemens kämpft seit Jahren darum, in Deutschland mehr Flexibilität zu erreichen, um die Arbeitszeit auszudehnen und die Kostenstruktur zu optimieren. Vor einer Woche drohte das Unternehmen offen damit, in den beiden Handy-Produktionsstandorten Bocholt und Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen 2000 Stellen zu streichen, wenn nicht die Kosten sehr fest heruntergefahren werden können.
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