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17.03.2004 08:42:19 / newsbyteNews |
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Der Sicherheits-Lösungsanbieter Symantec hat im neuesten Sicherheitsbericht zur Lage im letzten Jahr erneut satte Anstiege der Hackerangriffe und Sicherheitsvorfälle verzeichnet. Der Internet Security Threat Report ist eine der umfassendsten Analysen von Trends bei Internetbedrohungen. In den sechs Security Operations Centern und neun Security Response Laboren des Unternehmens überwachen und bewerten Analysten globale Sicherheitsdaten. Komplexe Bedrohungen machten 54 Prozent der Top-Ten-Bedrohungen im zweiten Halbjahr 2003 aus. Diese Bedrohungen verursachten schneller als je zuvor beträchtliche Schäden. Ihre höhere Verbreitungsgeschwindigkeit wurde durch verbesserte Bandbreite und verringerte Latenzzeiten der Cyberschädlinge verstärkt. Einer der schlagkräftigsten Würmer, Blaster, zielte auf eine Schwachstelle in Kernkomponenten von Windows ab. Neu entdeckte Schwachstellen sind gravierender, was ihre Auswirkungen, die Möglichkeit, sie per Fernzugriff auszunutzen, ihre Identifizierung und Zugänglichkeit anbelangt. Zudem schrumpft die Zeit zwischen der Ankündigung einer Schwachstelle und der Entwicklung eines verbundenen Exploits. Diese Trends legen die Vermutung nahe, dass Nullfrist-Attacken unmittelbar bevorstehen. In der ersten Jahreshälfte 2003 berichteten lediglich ein Sechstel aller analysierten Unternehmen von gravierenden Sicherheitsverletzungen. Im zweiten Halbjahr meldete bereits die Hälfte der Unternehmen einen ernsten Vorfall. Dieser Anstieg ist grösstenteils das Ergebnis zunehmend schlagkräftiger Würmer, die gängigen Verursacher von Angriffen. Darüber hinaus zielten fast ein Drittel aller Angriffssysteme auf die Schwachstelle, die auch vom Blaster-Wurm ausgenutzt wurde.
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