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EU verlangt 200 Millionen Euro Strafe von Microsoft

Im Kartellverfahren vor der EU-Wettbewerbsbehörde ist nun anscheinend das Urteil schon gefällt worden, wie es in der Zeitung "Welt" von morgen heisst. Angeblich verlangt die EU 200 Millionen Euro wegen Verstössen gegen das EU-Wettbewerbsrecht, zud...

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Datum: 

14.03.2004 22:34:06 / newsbyteNews


Im Kartellverfahren vor der EU-Wettbewerbsbehörde ist nun anscheinend das Urteil schon gefällt worden, wie es in der Zeitung "Welt" von morgen heisst. Angeblich verlangt die EU 200 Millionen Euro wegen Verstössen gegen das EU-Wettbewerbsrecht, zudem muss Microsoft einige Aenderungen vornehmen und Auflagen befolgen. Weil es aber noch am Freitag hiess, dem Unternehmen wurde vorgeschlagen, sich selbst eine Strafe zu wählen, ist es eher fraglich, ob der Artikel in der "Welt" fundiert ist oder noch Spekulation. Die EU-Kommission will ihre Entscheidung erst am 24. März 2004 bekannt geben. Klar ist, es wird eine Strafe geben. Microsoft hat dagegen wiederum einen Rekurs angekündigt, deshalb will die EU eher tief stapeln und die Gerichte nicht mehr weiter bemühen. Ob es wie in der Welt angekündigt, auch zu Auflagen für die Windows-Betriebssysteme kommt, ist noch unsicher. Einige EU-Vertreter fordern ein Windows ohne Mediaplayer, einige ein Windows als Open Source-Modell. Beide Wege würde Microsoft mit allen Mitteln bekämpofen.



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