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12.03.2004 19:05:28 / newsbyteNews |
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Wie das Wall Street Journal heute berichtete, will die EU-Kommission den Druck gegen Microsoft stark vergrössern und das Kartellverfahren damit beschleunigen, dass Microsoft die Strafe vorschlägt. Damit soll eine Berufung vor dem Europäischen Gerichtshof vermieden werden. Die Kommission will nach Vorlage von Strafen durch Microsoft entscheiden, ob diese Vorschläge weit genung gehen. Falls dem nicht so ist, würde man eine Strafe oder eine Kombination von Auflagen verhängen. Die EU-Kommission stösst mit dem Wunsch allerdings nicht auf offene Ohren bei Microsoft, heisst es im Wall Street Journal. Ein am Verfahren beteiligter Anwalt hat diese Idee als abwegig verurteilt, Microsoft selbst hat sich aber noch nicht dazu gemeldet. Klar ist, dass die Schuld von Microsoft für die EU ganz klar fest steht. Die Verknüpfung von Internet Explorer und Betriebssystem und Betriebssystem und Media Player ist eine Monopolbildung erster Güte, auf die man laut EU harte Strafen verhängen kann. Die EU kann gegen Microsoft eine Strafe von bis zu drei Milliarden Dollar verhängen, bislang ist die EU aber gegen ausländische Unternehmen meist nicht bis zur Höchststrafe geschritten. Da Microsoft ein enormes Barvermögen hortet, ist die Strafe zwar hoch aber bezahlbar, härter treffen würde man das Unternehmen wohl mit Auflagen zur VEränderung der Betriebssysteme, berichtet das Blatt.
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