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09.03.2004 20:41:16 / newsbyteNews |
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Die von der EU-Kommission in der Vernehmlassung herumgereichten Auflagen gegen den Softwarekonzern Microsoft haben zu forscher Kritik an der Struktur der Gemeinschaft geführt. Heftik umstritten ist die Auflage an das Softwareunternehmen Microsoft, man solle in der EU zwei unterschiedliche Betriebssysteme anbieten und eines davon schlank und ohne Mediaplayer entwickeln. Die Gartner Group ist sich sicher, dass dieser Plan kaum Auswirkungen auf den Markt haben würde. Der Preis von Windows wird durch diese Massnahme eher verteuert und der Markt würde sehr viel komplexer, weil die Kunden bei den Händlern durchsetzen müssten, sofern diese nicht mitspielen und eine Wust an Angeboten entwickeln. Weil laut Gartner Group ein PC typischerweise für alle Anwendungen konfiguriert ist, würde eine Verdoppelung der Betriebssysteme eine Zweiklassen-Gesellschaft schaffen. Auch bei der IDC ist man sich sicher, dass die Zweiteilung der Microsoft Betriebssysteme einen komplizierten Markt schafft. EU-Käuferinnen und -Käufer könnten auf einmal einige Sachen nicht mehr machen, die heute selbstverständlich sind. Neben der Verpflichtung zu verschiedenen Windows-Versionen gibt es auch den Plan, eine hohe Geldstrafe zu verhängen und die Offenlegung technischer Informationen zu verlangen, damit sich Mitbewerber besser an das Betriebssystem anhängen können.
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