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Datum: |
07.03.2004 11:33:16 / newsbyteNews |
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Im Kampf gegen Spammer und Gauner im Internet hat Microsoft seit 2001 einiges entwickelt, aber noch keine wirkliche Lösung auf den Markt gebracht. Nun nannte Bill Gates das E-Mail-Porto die einzig wirklich wirksame Lösung gegen Spam, weil Spammer nur deshalb millionen-Auflagen versenden, weil es nichts kostet. Würde jedes Mail verrechnet, wären die Spammer schnell aus dem Markt verschwunden. Dem Forschungsteam von Microsoft schwebt aber nicht etwa die virtuelle Briefmarke vor, die bei der Post für Geld gekauft wird, bezahlt werden soll mit Rechenleistung, denken die Forscher. Wer Mails senden will, müsste pro Mail etwa 10 Sekunden seiner Rechenleistung zur Verfügung stellen und mathematische aufgaben lösen. Mailversender die sich am Projekt beteiligen, beweisen ihren Willen mit der Teilnahme und düfen Mails senden, Spammer hingegen würden blockiert. Natürlich ist die Idee unausgegoren und alleine von der Menge der Mails im Internet bereits kaum mehr realisierbar. Wenn jeder erst Berechnungen erledigen muss, bevor man Mails senden kann, wird die Sache schnell uninteressant. Zudem steigt der Traffic im Internet um ein Vielfaches an, nur weil man Mails versenden will. Newsletter-Autoren wie newsBYTE müssten dann ganze Rechner ans Internet hängen, um die vielen Mails zu bezahlen, die man pro Woche versendet.
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