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29.02.2004 14:41:36 / newsbyteNews |
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In der jüngsten Affäre in deutschen Landen geht es um ein Online-Jobvermittlungs-Portal, in dem alle offenen Jobs des Landes aufgeschalten werden sollten. Letzte Woche wurde nun bekannt, dass die seit Monaten umlaufenden Gerüchte von massiven Betrügereien und Kostenüberschreitungen doch einen wahren Kern haben. Wie die Zeitung "Die Welt" am Samstag berichtete, hat der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit angeblich gewusst, dass die Jobbörse 114,6 Millionen Euro kosten wird. Die Zahlen wurden innerhalb des Amtes veröffentlicht und in Umlauf gebracht, trotzdem wurde der Oeffentlichkeit eine Kostensumme von 65 Millionen Euro vorgelegt. Mit dieser summe sollte das Portal aufgebaut und gestartet werden, hiess es vor einigen Jahren bei Beginn des Projektes. Letzte Woche wurde der weitere Ausbau des Portales gestoppt, die Angebotserweiterung wird nun überdacht. Nicht überdacht wird das bereits laufende Angebot, der virtuelle Arbeitsmarkt soll bestehen bleiben. Die Bundesagentur für Arbeit hat aber im Projekt die Kosten nicht im Griff, deshalb prüft man nun, wie es zu einer Verdoppelung der Kosten kommen konnte. Mit Häme reagieren die Mitbewerber aus der Jobvermittlungsbranche, deren Angebote laufen alle, haben aber bei weitem nicht den Betrag des BA-Jobportales gekostet.
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