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27.02.2004 11:37:20 / newsbyteNews |
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Die grossen fünf Telekommunikationsanbieter der Schweiz haben eine gemeinsame Schlichtungsstelle angekündigt, mit der Streitigkeiten zwischen Anbieter und Kunden beseitigt werden sollen. Die neue Instanz ist unabhängig, wird aber von Cablecom, Orange, sunrise, Swisscom und Tele 2 finanziert und unterhalten. Die Schlichtungsstelle soll noch dieses Jahr ihre Tätigkeit aufnehmen. Die Grundsätze der Schlichtungsstelle sind eine parteipolitisch neutrale Haltung, deshalb bildet ein Verein die Trägerschaft der Schlichtungsstelle. Der Verein verfolgt das Ziel, eine unabhängige und neutrale Schlichtungsstelle zu betreiben. Der Vorstand des Vereins ernennt eine Ombudsperson zur Leitung der Schlichtungsstelle. Die Ombudsperson ist frei von Interessenbindungen und untersteht bezüglich der Schlichtung keinerlei Weisungen. Die Schlichtungsstelle wird aktiv, wenn der Kunde mit dem Fernmeldedienstanbieter keine Einigung erzielen konnte, und unterbreitet den beteiligten Parteien einen Schlichtungsvorschlag. Auch Unternehmen, die nicht Mitglied des Vereins sind, können die Dienste der Schlichtungsstelle beanspruchen (z.B. bei Mehrwertdiensten). Um Missbräuchen vorzubeugen, wird eine geringe Behandlungsgebühr beim Kunden erhoben. Den Hauptteil der Kosten der Schlichtung bezahlt jedoch der betreffende Fernmeldedienstanbieter. Die genauen Modalitäten und die Gründung des Vereins werden in den kommenden Wochen mit allen Beteiligten und Interessierten festgelegt, so dass die Schlichtungsstelle der Telekommunikationsbranche vor Ende dieses Jahres ihre Tätigkeit aufnehmen kann.
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