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Datum: |
27.02.2004 07:25:52 / newsbyteNews |
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Offenbar ist Oracle nicht bereit, den ablehnenden Bescheid der amerikanischen Behörden bezüglich der Übernahme von PeopleSoft einfach so hinzunehmen. In Briefen sowohl an die Aktionäre von PeopleSoft als auch an die Kapitalmarkt-Aufsichtsbehörde SEC versucht Oracle nun wohl zuerst einmal Stimmung zu machen gegen das Justizministerium, das dem Übernahmeangebot kritisch gegenübersteht. Oracle legt den Sachbearbeitern im Ministerium zur Last, dass sie eine gänzlich neue juristische Theorie bei ihrer kartellrechtlichen Entscheidung zugrunde gelegt haben. Eigentlich müssten sie einen Markt definieren und dann darlegen, welche Gruppe dieses Markts durch einen Zusammenschluss von Firmen geschädigt wird. Dagegen ginge das Justizministerium hier davon aus, dass jeder Kunde ein Markt für sich ist. Und das, so der Software-Konzern, stehe im Widerspruch zur bisherigen Rechtstradition. (pol)
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