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17.10.2003 22:05:40 / newsbyteNews |
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Die Genfer Messe Telecom 03 läuft gut, hinter den Kulissen wird aber schon intensiv nach neuen Standorten gesucht. Genf muss sich erneut um die Austragung im Jahr 2006 bewerben, das hat schon Tradition. Erstmals tönt es bei der Weltorganisation für Telekommunikation (ITU) aber danach, als ob man nach 9 Messen in Genf einen anderen Standort wählen will. Grosse Kandidaten sind unter anderem Mailand, Hongkong, Algier und Istanbul, weitere Städte haben Interesse signalisiert. Verschiedentlich hat es rund um die Telekom 2003 Kritik gegeben, weil die Stadt und die Region zu sehr auf schnelle Kasse machen. Hotels kosten viermal mehr als an anderen Wochen und die Taxis auf das Messegelände fahren komplett falsche Routen. Einzelne Aussteller haben sich auf Organisatoren vor Ort verlassen und wie zum Beispiel Panasonic enorm viel Geld bezahlt, um vor Ort zu merken, das man abgezockt wurde. Wie es mit der Telecom in Genf weitergeht, entscheidet sich aber erst im Januar.
Selbst Polizisten sägen am Ast
Solche Misstöne hintertreiben die grossen Investitionen des Kantons von insgesamt 283 Millionen Franken, der nicht nur eine neue Palexpo-Halle und Parkplätze gebaut, sondern dieses Jahr allen Teilnehmern auch die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel offeriert hat. Und für die nächste Ausgabe ist ein neues Kongresszentrum in Aussicht gestellt.
Schliesslich hat ausgerechnet die Polizei Genfs Ruf untergraben, eine Stadt zu sein, die mit der Organisation von internationalen Anlässen souverän fertig werde. Manch illustrer Gast stand im Stau, alsdie mit ihren Arbeitsbedingungen unzufriedenen Sicherheitskräfte am Sonntag die Eröffnung der Telecom 2003 mit spontanen Verkehrskontrollen rund um Palexpo und Flughafen behinderten.
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