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17.10.2003 11:52:09 / newsbyteNews |
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Vorgestern kann es in Brüssel zu einem hochrangigen Treffen der Chefs von Deutscher Telekom, France Telecom, BT, Philips und Ericsson, die bei der EU um Unterstützung beim Aufbau von UMTS angesucht haben. Die Kommunikationskonzerne haben um eine Lockerung der Auflagen und Lizenzbedingungen ersucht, damit Zusammenarbeiten und Lizenzüberschreitende Kooperationen möglich sind. Gefordert wird unter anderem, dass die EU den Roll-out von UMTS stimuliert und klar unterstützt. Durch die Förderung von mobilen Inhalten und Breitband-Content soll ein neuer Markt entstehen, der berechenbar ist. Laut einer Hochrechnung aus den Reihen der Telekom-Provider in Europa wurden insgesamt 120 Milliarden Euro für die 3G-Lizenzen ausgegeben. Zusätzliche Kosten von 109 Milliarden Euro fallen durch den Netzaufbau an, nur ein Teil davon wurde bereits investiert. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti stellte klar, dass eine Zusammenarbeit zwischen den Telekom-Gesellschaften nicht im Sinne des Wettbewerbs ist und der Wettbewerb keinesfalls behindert werden darf. Bereits hat man in Deutschland und Grosbritannien aber die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur gestattet, das könnte auf weitere Länder erweitert werden.
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