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14.10.2003 15:20:26 / newsbyteNews |
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In der Sammelklage in Sachen Chemiekalien in der Chipfertigung von IBM hat der zuständige Richter Robert Baines letzte Woche einen klaren Entscheid zu Gunsten von IBM gefällt. Der Antrag der Kläger, die von IBM geführte Datenbank "Coporate Mortality File" als Beweismittel einbringen zu können, wurde vom Richter abgelehnt. IBM hat in der Datenvank Informationen über 30'000 Angestellte und Renterner verwaltet, die zwischen 1969 und 2000 gestorben sind. Die Klage gegen IBM fusst auf dieser Datenbank, diese Datenbank wurde vom Bostoner Professor Richard Clapp bereits als Forschungsgrundlage untersucht und dabei eine Häufung von Krebsvorfällen bei ehemaligen IBM-MitarbeiterInnen festgestellt. IBM hat bislang die Untersuchung des Professors zurückgewiesen, der bei den Todesfällen eine extreme Anzahl an Krebsfällen entdeckte. Laut IBM waren die Angestellten jünger als der nationale Durchschnitt, nur deshalb komme es zu weniger Herzinfarkt und Diabetes-Gebrechen.
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