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13.10.2003 18:18:22 / newsbyteNews |
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Die Gewerkschaft Kommunikation hat heute scharfe Worte der Kritik verbreitet und unter anderem das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) scharf kritisiert, weil deren Erhalten den Anbietern schlechte Arbeitsbedingungen erlaube. Immer mehr Unternehmen beweisen sich mit Sozial-Dumping, kritisiert die Gewerkschaft und fordert, dass das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) einschreite. Die Arbeitsbedingungen werden täglich schlechter und dabei dei Gewinne der Unternehmen täglich grösser. Laut Gewerkschaft haben nur 200 von 400 Unternehmen im Sektor Kommunikation einen GAV, von 235'000 Angestellten haben viele keine Rechte. Die Hauptkritik richtet sich an das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) und die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom), die sich der Passivität hingeben. Die Nebenkritik wurde an Unternehmen wie Orane gerichtet, die keinen GAV zulassen und immerhin 1600 Personen beschäftigen. Eine Freude ist laut PR-Text die Swisscom, die vor wenigen Tagen den GAV unterzeichnete. Weil der Zufall aber zu gross ist und die Gewerkschaft just während der Genfer Telecom 03 hier einige Worte verliert, dürfte die Vertragsunterzeichnung der Swisscom und die Kritik an der Branche einen Zusammenhang haben. Die Gewerkschaft will sich nun mit Informationen an die Beschäftigten wenden, damit die doch so armen Beschäftigten mehr Rechte erstreiten können.
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