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08.10.2003 20:56:16 / newsbyteNews |
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An der heute eröffneten Buchmesse in Frankfurt haben sich einige Vertreter der Branche sehr negativ über die Verkaufsergebnisse im Internet und die digitale Revolution geäussert. Grund ist die Ernüchterung, nach dem man über Jahre hinweg einen Hype vorlebte, der grosse Verkaufserfolge einbringen sollte. Digitales Publizieren sollte nach den Studien im Jahr 2000 bereits heute das gedruckte Papier nahezu überholt haben, hiess es damals. Arnoud de Kemp, Sprecher des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren im Börsenverein des Deutschen Buchhandels sprach klare Worte der Ernüchterung, weil die "Chancen des Elektronischen Publizierens durchaus vorhanden sind, die Erfolge sich aber nicht einstellen wollen." Im Gegensatz zu früher hat die Buchmesse Frankfurt die elektronische Medien nicht mehr in einer eigenen Halle untergebracht, nun ist das Angebot über die ganze Messe verteilt. Natürlich ist der Verkauf von gedruckten Büchern ein voller Erfolg, das geben alle Buchhändler gerne zu. Aber nur die Herausgeber von Nachschlagewerken wie Telefonbücher und Lexikas sind mit dem e-Book oder der CD zufrieden, weil die Effizienz der Technik noch jeden Lexikonleser geschlagen hat.
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