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01.10.2003 21:25:03 / newsbyteNews |
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Die von zwei ehemaligen IBM-MitarbeiterInnen eröffnete Klage auf Schadenersatz wegen Krebserkrankung am Arbeitsplatz wurde nun zugelassen, teilte das US-Bezirksgericht in Santa Clara mit. Die beiden ehemaligen IBM-Fachkräfte haben in der Halbleiterfertigung gearbeitet und wurden nach eigenen Angaben unzureichend mit Schutzmitteln gegen giftige Substanzen versorgt. Als Richter für die Klage wurde Robert Baines auserkoren, er wird dem Fall grosse Aufmerksamkeit schenken müssen, weil laut Anwälten die Klage von Alida Hernandez und James Moore nur eine von vielen weiteren sein wird. Gleichzeitig mit der Anerkennung der Klage wurden zwei weitere Klagen in der gelichen Sache aber abgelehnt und es ist nicht ganz klar, wie das Gericht ab dem 14. Oktober entscheidet, dann startet die Verhandlung. IBM hat bislang jede Verantwortung abgelehnt und weist den Verdacht von sich, dass Benzol und Arsen als Krebsfördernde Mittel zu Hauf in der Fertigung von Chips verwendet werden. Laut Klage wurde in einer Untersuchung festgestellt, dass erstaunlich viele ANestellte aus der Halbleiterfertigung bei IBM im Alter von 30 bis 50 Jahren verstarben, meist an ungewöhnlich seltenen Krebsarten. Laut IBMs Antwort, verstarben die meisten der ungewöhnlichen Sterbefälle an Rauchen und Drogen, womit die Firma sich aber ein sehr schlechtes Image aufbaut.
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