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24.09.2003 22:51:07 / newsbyteNews |
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Der Intel-Boss Craig Barret warnt vor eigenen Standards in den asiatischen Ländern, die nicht mit den Standards der übrigen Welt kompatibel sind. Proprietäre Standards würden den Unternehmen in den Ländern zwar kurzfristig einen Vorteil verschaffen, dieser wäre aber nicht von langer Dauer. Barret hat mit seiner Aussage vor allem das Entwicklungsabkommen von China, Japan und Südkorea angegriffen, bei dem die drei Länder in Sachen Forschung kooperieren um eigene Industrien aufzubauen und den Import zu verringern. Geplant hatten die drei Staaten die Entwicklung eines Konkurrenzproduktes zu Windows, womit man bei Erfolg auch im Weltmarkt ein Wörtchen mitreden könnte. Die auf Linux basierende Software würde zwar vor allem regionale Belange unterstützen aber darin könnte das Programm unschlagbar werden, wenn die Entwicklung im eigenen Land passiert. Laut Barret würde das den Markt aber auch negativ beeinflussen, weil die Firmen in den asiatischen Ländern in einen Konkurrenzkampf bekämen. Laut Barret wäre es intelligenter, die Unternehmen würden sich mit den Standards im Weltmarkt befassen und dort in den Wettbewerb treten. Das würde den Unternehmen zusammen mit Einsparungen im Entwicklungsbereich lokale Vorsprünge verschaffen, die man umsetzen kann.
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