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Datum: |
24.09.2003 09:34:51 / newsbyteNews |
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Thomas Engibous, CEO von Texas Instruments, steht Spekulationen über einen China-Boom im IT-Geschäft skeptisch gegenüber. Wie der TI-Boss an der Computex Messe in Taiwan sagte, wird China noch lange benötigen, um eine funktionierende eigene IT-Industrie zu errichten. Rotchina sei heute ein wirklich interessanter Absatzmarkt, so Engibous, werde aber erst in Zukunft ein grosser Konkurrent sein. Von dieser Entwicklung würden vor allem taiwanesische Unternehmen profitieren, die flankierend in Rotchina präsent seien. Heute würden in China arbeitsintensive Funktionen wegen der sehr geringen Löhne ausgeführt. Derzeit würden in dem Land Halbleiter nur in Endmontage gefertigt, während die Wafer noch im Ausland hergestellt werden. China plane sicher, später auch eigene Wafer-Fabriken zu errichten. Für TI indessen sei es wegen der amerikanischen Exportbeschränkungen nicht interessant, in eine High-End-Fabrik für 130 oder 90 nm Technologie in China zu investieren. Es bleibe nur die Fertigung von Standard-Chips. (pol)
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